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Winterdepression

Die Winterdepression zählt zu den „saisonal auftretenden Störungen des Gefühlslebens“, die allgemein als SAD bezeichnet werden.

Winterdepression

Winterdepression , (rain 1548426 pixabay CC0 Public Domain)

Der Sommer geht zu Ende und der Herbst steht mit kürzeren Tagen und düsteren Wolken vor der Tür. Alle Jahre wieder tritt mit diesen Lichtverhältnissen bei vielen Menschen auch die s.g. Winterdepression auf und hält sich meist bis in den Frühling.
Diese Störung kann schon in jungen Jahren auftreten, die Beschwerden wie: Energielosigkeit, übermäßige Traurigkeit, ausgeprägtes Schlafbedürfnis und oft mehr Appetit als sonst, nehmen im Alter meistens zu. Es ist ratsam, bei den ersten Anzeichen einer Winterdepression einen Arzt aufzusuchen.

 

Was kann man vorsorglich selbst gegen die Winterdepression unternehmen?

Der Tag-Nacht-Rhythmus des menschlichen Körpers wird durch das Hormon Melatonin gesteuert. Wenn es dunkel wird und weniger Licht ins Auge fällt, produziert unser Körper mehr Melatonin, wir werden müde. Da Lichtmangel in den dunkleren Jahreszeiten für einen erhöhten Melatoninspiegel auch tagsüber sorgt wird das Fehlen von natürlichem Licht als Hauptursache für diese Störung angesehen – daher der Rat: tanken Sie Tageslicht wann immer es geht! Selbst Tage ohne Sonne versorgen Sie im Freien mit mehr Licht als künstliche Beleuchtung.

Anspannungen und Stress fördert die Entstehung von Depressionen, gönnen Sie sich daher in regelmäßigen Abständen eine Erholungsphase vom Alltag. Sei es ein Wohlfühltag in der Sauna mit Massage und Solarium oder lassen Sie sich im Beauty Bereich eines SPAs oder bei der Kosmetikerin um die Ecke verwöhnen. Wenn es das Budget und die Gesundheit zulässt bietet in den dunklen und kalten Monaten auch der Aufenthalt in sonnenreichen Gegenden eine Möglichkeit zur Vermeidung einer Winterdepression.

Vermeiden Sie schwermütige und traurige Musik wie z. B. „Die sechste Sinfonie von Gustav Mahler“ und lauschen Sie fröhlichen, lebensbejahenden Klängen. Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte und gehen Sie unter Leute, besuchen Sie öffentliche Veranstaltungen, das bringt  Sie auf andere Gedanken zu beschäftigen.

Ein weiteres Mittel gegen Winterdepressionen, das Wohlfühlhormon Serotonin.

Wichtig zu wissen – Serotonin kann nicht einfach mit der Nahrung oder als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Serotonin muss im Gehirn produziert werden und das täglich neu. Bestimmte Nahrungsmittel aber auch körperliche Aktivität können die zur Steigerung der Serotoninproduktion im Gehirn betragen. Basische, pflanzliche Lebensmittel, die sich roh und frisch verzehren lassen sind dafür besonders geeignete. Magnesium und Vitamin-B6 sollten Sie in ausreichenden Mengen zu sich nehmen.
Mit all diesem Wissen können Sie der dunklen Jahreszeit beruht und entspannt entgegensehen.